Hunde zur Therapie im "Haus Minneburg" Wetzlar PDF Drucken E-Mail
Minneburg WetzlarDie Hundeschule Wetzlar geht mit vorher ausgewählten Hunden zur Therapieunterstützung zu Wachkomapatienten, Schlaganfallpatienten o.ä. in das "Haus Minneburg" in Wetzlar. Um die Patienten zu motivieren sich zu bewegen und zu sprechen, gehen die Hundebesitzer mit den Hunden zu "ihren" Patienten und animieren und besuchen diese mit den Hunden.

Hierbei kann man sehr gut die Fortschritte sehen, die erzielt werden und wieviel die Art der Arbeit tatsächlich bringt. Das Pflegepersonal und die Trainer der Hundeschule Wetzlar überwachen die Arbeit genauestens, welche zwei Mal im Monat stattfindet. Die Hundebesitzer arbeiten ehrenamtlich. Weitere Bilder finden Sie in unserer Galerie.

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Aus unserer Erfahrung und unserem Engagement entwickelt sich zur Zeit unsere "Akademie für Tiergestützte Therapie", hier wird in Kürze die Möglichkeit bestehen eine Ausbildung zum Therapiebegleithund abzulegen. Die ersten Ausbildungsmodule sind bereits geplant! Vielen Dank auch an das "Haus Minneburg", Lara Hathiramani - Feya und Gilbert Feya, denn in unserem Vorhaben werden wir hier kräftig unterstützt!



Jeden 1. Montag im Monat um 15:30 Uhr
Jeden 3. Sonntag im Monat um 13:30 Uhr


Von Gilbert Feya, Haus Minneburg:

Neben den vielen verschiedenen therapeutischen Behandlungsmethoden in unserem Haus hat auch die individuelle Arbeit mit Hund und Bewohner ihren festen Platz gefunden. Durch den Kontakt mit einem Hund kann der Bewohner neue Impulse erfahren. Dies bedeutet für die Bewohner eine große Motivationssteigerung, um sich mehr mit der Umwelt und mit sich selbst auseinanderzusetzen. Dabei wirkt der Hund durch seinen Anblick, den Körperkontakt und die Kommunikation fördernd auf den Bewohner. Dieses Phänomen ist der Schlüssel für den Erfolg eines tiergestützten- therapeutischen Einsatzes oder eines
Hundebesuchsprogrammes.

Hunde geben Liebe und Zuwendung

Menschen jeden Alters brauchen Berührung und Zuwendung. Hunde laden zum Körperkontakt und Austausch von Zärtlichkeiten ein. Ein Tier nimmt den Menschen so wie er ist, Krankheiten, Alter, unangenehme Gerüche, Gedanken etc. stören das Tier nicht. Die Bewohner fühlen sich von dem Hund ohne Einschränkungen angenommen.

Hunde trainieren das Gedächtnis

Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis wird gefordert, denn die Bewohner möchten den Namen des Hundes wissen und vielleicht auch das ein oder andere über das Tier erfahren.

Hunde trainieren die Motorik und fördern die Kommunikation

Wenn die Bewohner einen Hund über den ganzen Körper streicheln, erfordert dies eine große Bewegung aus der Schulter heraus. Die Feinmotorik kann z.B. durch die Gabe von kleinen Leckerchen gefördert werden. Zudem ist der Hundehalter anwesend und wirkt auch positiv durch Gespräche, Aufmerksamkeit und Abwechslung auf die Bewohner ein. So kommt es auch häufig zu Gesprächen unter den Bewohnern. Es wird bei dem Besuch eines Tieres lebhaft diskutiert und erzählt.

 

 



 
 
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