Familienbegleithund I PDF Drucken E-Mail
Viele Menschen meinen, einen Familienbegleithund hat man, wenn der Hund “Sitz, Platz, Fuß, Hier“ oder ähnliche Grundkommandos beherrscht. Das ist aber nur die Basis von dem, was der Hund zu leisten vermag und womit man den Hund kontrolliert führen kann. Das man seinen Hund erziehen sollte, steht außer Frage. Einen gut erzogenen Familienhund kann man problemlos überall mit hinnehmen, zum Einkaufen, zum Treffen mit Freunden, in Restaurante, Urlaub usw.
FBG I - Hunde beim 'Platz, Bleib'

Das soziale Verhalten und die Akzeptanz gegenüber anderen Tieren, Geräuschen und Menschen sollte stark ausgeprägt sein und der Hund sollte sich gegenüber Spaziergänger, Jogger, Inliner, Radfahrer und anderen Hunden neutral verhalten.

Hunde, die alle anderen Hunde schon von weitem aggressiv ankeifen und am liebsten sofort angreifen möchten, sind in unserer heutigen Zeit auch nicht gerne gesehen. Für kleine Hunderassen kann das sehr gefährlich werden und bei großen Hunden sieht es sehr gefährlich aus. Auch die, die sofort zu jedem andern Hund hinrennen und nur spielen möchten sind etwas lästig. Und der Satz “ der tut nichts, der will nur spielen“ ist auch nicht mehr zu hören... Vor allem dann nicht, wenn man Angst vor Hunden hat. Also Hundeerziehung muss sein, egal wie groß oder wie klein der Hund ist, es sei denn, man möchte den Hund sein ganzes Leben nur an der Leine haben. Dies ist weder für den Hund noch für den Hundeführer schön, egal wie lang die Leine ist.

Und jetzt werden Sie sich fragen, wie bekomme ich solch einen Familienbegleithund?

Hunderziehung bedeutet, seinen Hund zu verstehen und ihm dann eine klare Rangordnung vermitteln zu können. Eine klare Rangordnung ist für den Hund, aus seiner Sicht, überlebenswichtig und er möchte auch in für ihn klaren Verhältnissen leben. Der Ranghöchste bestimmt den Tagesablauf, er hat freien Zugang zu allen lebenswichtigen Ressourcen, wie Futter, Wasser, den besten Liegeplatz usw.

Die Rangfolge erfolgt nicht durch die Erziehung, sondern die Erziehung wird erst durch die Rangfolge ermöglicht.

Eine stabile Rangordnung stellt man nicht durch Gewalt her, also auch nicht mit Stachelhalsbändern, Wurfketten, Stromhalsbänder oder Anbrüllen. Das zeigt dem Hund nur, dass man nicht in der Lage ist ein Rudel (und schon der Hund + Besitzer sind aus Sicht des Hundes ein Rudel) kompetent zu führen. In einem Wolfs- und auch einem Hunderudel ist nie der lauteste oder stärkste Hund der Chef, sondern immer der souveränste und überlegenste Hund. Derjenige, der auch in kritischen und schwierigen Situationen einen souveränen, ruhigen Auftritt hat. Wenn ich also meine, meinen Hund mit unnötiger Gewalt erziehen zu müssen, muss ich mich nicht wundern, wenn er mir irgendwann außer Kontrolle gerät. Ein Hund, der nur mit Gewalt von einem Rangniederen, zu bestimmten Handlungen gezwungen wird, wird in kritischen Situationen nicht gehorchen, bzw. nicht berechenbar sein. Zu Anfang klappt diese harte Tour vielleicht, aber irgendwann ist Schluss; und dann? Der Hund handelt nur aus Meideverhalten, was man ihm in seiner ganzen Körperhaltung auch ansieht.

Aber auch “ zu nett sein - und für den Hund alles tun und erwarten das er jetzt dankbar ist“, sieht der Hund lediglich als Schwäche, denn ein Rudelführer gibt nicht alles einfach her. Um die Gunst buhlen ist daher auch nicht richtig.
So positiv wie möglich und so konsequent wie nötig!

Das Wichtigste in der Hundeerziehung ist aber, seinen Hund verstehen zu lernen, seine Sprache erkennen und sprechen zu können.

In anderen Fällen bemerkt der Hundebesitzer nicht, wie der Hund längst die Kontrolle über sein Rudel übernommen hat, oder sich einen Spaß daraus macht wenn „gesprungen wird, wenn er nur fiept".

In unserer Hundeschule trainieren wir in kleinen Gruppen von 6-8 Hunden, individuell mit jedem Mensch-Hund-Team und auch unter Berücksichtigung der jeweiligen Rasse, wird die richtige Methode vermittelt.

Die Hunde lernen mit Ablenkung zu arbeiten, wie etwa Geräusche, Jogger, Fahrradfahrer, andere Hunde, verschiedene Untergründe und auch außerhalb des Hundeplatzes in der „realen Welt“ wird gearbeitet.

Dieser Familienbegleithundekurs besteht aus 12 Stunden inklusiv Theorie und Prüfung, zu jeweils 90 Minuten. Der Hund sollte mindestens 12 Monate alt sein. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzung.

Wir arbeiten ausschließlich ohne Anwendung von Gewalt, egal welcher Art!

Am Ende des Kurses kann man, wenn man möchte, eine Prüfung ablegen und erhält einen Ausbildungsnachweis, in dem abgelegte Prüfungen dokumentiert werden.

Für weitere Informationen oder Fragen, stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Termine: Termine werden abgesprochen.
Dauer: 11 Stunden ca 60 Minuten
Preis: 185,00 Euro oder 225,00 Euro
mit einer Einzelstunde im Paket Familienbegleithund: 40,- Euro

 
 
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